Die Vorstandsmitglieder

  • Peter Planyavsky

    studierte in Wien Orgel und Kirchenmusik. Nach dem Abschluß seiner Studien praktizierte er ein Jahr lang bei einem Orgelbauer. Seit 1969 war er am Wiener Stephansdom tätig (1983 bis 1990 als gesamtverantwortlicher Dommusikdirektor, sonst als Domorganist). 2004 verließ er den Stephansdom.

    1980 bis 2012  war Peter Planyavsky Professor für Orgel und Improvisation an der Wiener Musikhochschule, außerdem 1996–2003 Leiter der Abteilung für Kirchenmusik.

    Konzerte und Aufnahmen führten ihn in zahlreiche Länder Europas, nach Nordamerika, Fernost, Australien und Südafrika.  Basisarbeit in der Kirchenmusik, Aufgaben als Orgelberater und Juror, Artikel in Fachzeitschriften und CD-Einspielungen runden seine berufliche Tätigkeit ab.

    Als Dirigent ist Peter Planyavsky mit den großen Werken der Kirchenmusik hervorgetreten; ein weiterer Schwerpunkt seiner dirigentischen Tätigkeit gilt dem vernachlässigten Sektor der Konzerte für Orgel und Orchester.

    Aus seiner essayistischen Tätigkeit sind eine Monographie über Anton Heiller hervorzuheben (deutsch 2009, englisch 2014) sowie das umfassende Buch „Katholische Kirchenmusik (Innsbruck, 2010).

     

    > www.peterplanyavsky.at

  • Maria Helfgott

    Geboren in Bruck/Mur.
    Orgel-Konzertfachstudium an der Hochschule/Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Abschluss Mag.art.) sowie  Studium der Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien (Mag.phil., Dr.phil.).

     Als Musikerin vielseitige Tätigkeit als Solistin und in kammermusikalischen Formationen bei zahlreichen nationalen und internationalen Festivals mit einem umfangreichen Repertoire von der »Alten Musik« bis zu zeitgenössischen Werken. Langjährige Praxis als  Kirchenmusikerin.

    Als Musikwissenschaftlerin seit 2001 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in unterschiedlichen Bereichen tätig. Von 2013–2015 Leiterin des Instituts für Musikalische Stilforschung, derzeit Senior Scientist am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung mit dem Forschungsschwerpunkt Aufführungspraxis und Interpretationsforschung.

     

  • Andreas Wagner

    geboren 1972 in Oberösterreich. Erster Orgelunterricht bei Gustav Auzinger in Rohrbach/OÖ. Konzertfachstudien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Orgel bei Alfred Mitterhofer und Roman Summereder (2. Diplom) sowie Cembalo bei Gordon Murray (1. Diplom). Instrumental-pädagogikstudien Orgel und Cembalo (jeweils 1. Diplom).

    Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Kurse bei Jos van Immerseel, Harald Vogel, Kees Rosenhart u.a.

    Private Unterrichtstätigkeit sowie Cembalokorrepetitor an der Musikschule Wienerwald Mitte. Musikkoordinator der Kirche Kaasgraben (Wien 19), Organist der Pfarrkirche Grinzing (Wien 19), Korrepetitor des Kirchenchors Grinzing.

    Als leidenschaftlichem Organisten liegt ihm die OrganistInnennachwuchsarbeit sehr am Herzen.

    Ausbildung zum Biomedizinischen Analytiker (inkl. mehrjähriger Berufsausübung).

    Seit 2017 Mitglied und seit 4.4.2017 Schriftführer des Österreichischen Orgelforums.

     

     

     

  • Thomas Schmögner,

    1964 in Wien geboren, war bereits in seiner Studienzeit Mitglied des ÖOF. Karl Schütz ermunterte ihn zum Schriftführer, Peter Planyavsky zum Generalsekretär. Für das Symposium in Innsbruck 1986 fungierte Schmögner als Printdesigner und Moderator. Für die Tagung der deutschen „Gesellschaft der Orgelfreunde“ 1990 in Wien war er Mitgestalter, Mitorganisator und auch als Organist zu hören. In der Ägide Günter Lades als Herausgeber der Publikationen des ÖOF erschienen mehrere Fachartikel zu J. S. Bach und eine Sonderpublikation zum 10. Todestag von Anton Heiller.

    Seine internationale Karriere und seine Unterrichtstätigkeit an der Franz Schmidt-Musikschule Perchtoldsdorf, an der PU Konservatorium Wien (als einer der Nachfolger Leopold Marksteiners) und an der Wiener Musikuniversität (mdw) ermöglichten ihm viele Jahre des innovativen Mitgestaltens des ÖOF: Das Logo stammt überdies von seinem Vater, dem bekannten Maler Walter Schmögner.

    Als langjähriger Organist der Wiener Jesuitenkirche, für dessen Orgelneubau (Freiburger Orgelbau Späth 2004) er gemeinsam mit OBM Wolfgang Karner verantwortlich war, ist er heute in Wien hauptsächlich in St. Hubertus (Eisenbarth 1986) und St. Ulrich (Loyp 1842) als Organist tätig.

    Mit Peter Planyavsky teilt er den Wunsch einer vertiefenden Vernetzung der für den Orgelbau und das Orgelspiel Verantwortlichen in Österreich und unserer Nachbarländer.

     

     > thomas.schmoegner.at

  • Peter Donhauser

    Peter Donhauser (*1948 in Wien), Studium der Mathematik, Physik und Chemie, Abschluss mit Magisterium.

    Orgelstudium und Orgelbaupraxis in Wien.

    Bis 1989 Unterricht am Gymnasium und pädagogischen Hochschulen, ab 2011 an der Universität Wien.

    Ab 1989 am Technischen Museum Wien Kurator u.a. für Musikinstrumente. 1997 bis 2000 Direktor und Wiedereröffnung des renovierten Museums, anschließend Sammlungsleiter. 2014 Pensionierung.

    Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Zahlreiche Publikationen, vor allem zu instrumentenbaulichen, musikalischen und ausstellungsbezogenen Themen.

    Mitglied im »Orgelforum« seit 1986, im Vorstand seit 2015, als Kassier seit 2017.

     

  • Melitta Ebenbauer

    geboren in Graz.

    Studien: evangelische Kirchenmusik in Oberschützen, katholische und IGP Orgel in Graz.

    Mag. art. mit einer Arbeit über die Dommusikgeschichte des Wiener Stephansdoms des 19. Jahrhunderts in Wien.

    Lehrerin für Orgel, Partiturspiel, Gehörbildung und Administratorin am Wiener Diözesankonservatorium für Kirchenmusik, Redakteurin der Zeitschrift praxis der kirchenmusik des Verbandes für evang. Kirchenmusik in Österreich.

    Organistin und Chorleiterin, also Kirchenmusikerin u.a. in der evang. Christuskirche Wien bis 2016.

     

  • Karl Schütz

    geboren 1936 in Wien, Studium am Konservatorium der Stadt Wien, an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien (Lehramtsprüfung für Deutsch und Musikerziehung, Reifeprüfung für Kirchenmusik) und an der Universität Wien. 1964 Promotion zum Dr. phil. (Musikwissenschaft).

    Professor für Deutsch (1960–1982) und Musikerziehung (1960–1987) am Gymnasium der Theresianischen Akademie in Wien. Von 1975–2003 Professor für Orgelkunde an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

    1952 Aushilfsorganist, ab 1953 ständiger Organist (sowie 1957-1972 Regenschori) an der  Pfarr- bzw. Gemeindekirche St. Anton von Padua in Wien bis heute. In den Pfarr- und Gemeindegremien in diversen Funktionen tätig.

    Berater betreffs historische und neue Orgeln, insbesondere der Abteilung für Klangdenkmale des Bundesdenkmalamts (bis 2004). Mitarbeiter des österreichischen Biographischen Lexikons.
    Ehem. Freier Mitarbeiter des ORF (Landesstudio Niederösterreich 1978–1998 und Radio Österreich International 1984–2000).

    Komtur des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, Ehrenpräsident des Österreichischen Orgelforums, Präsident des Vereins »Freunde der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien«, Präsident der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Orgeldokumentation (bis 2006).
    Ehrenmitglied und Hauptausschussmitglied der Internationalen Gesellschaft der Orgelfreunde. Mitglied der Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands. Österreichischer Betreuer des European Organ Index im Internet bis 2003.

    Für das Gründungsmitglied des Österreichischen Orgelforums stellten die Belange des Vereins stets ein besonderes Anliegen dar (Schatzmeister seit der Gründung 1975 bis 2017, Präsident von 1983 bis 2004).

     

    Auszeichnungen:
    Päpstlicher Orden »Pro Ecclesia et Pontifice« (2002)
    Ehrenzeichen der Stiftung Theresianische Akademie
    in Gold (1987)
    Ehrenkreuz in Silber für Verdienste um das Stift Lilienfeld (1985)

    Veröffentlichungen:
    siehe www.gdo.de
    (GdO Literaturdatenbank)

    CDs: 
    Improvisationen, Orgel und Horn
    (Aricord digital  CDA 11007)

     

  • Wolfgang Kreuzhuber

    Wolfgang Kreuzhuber studierte an der damaligen Musikhochschule in Wien neben anderen Studien Orgel bei bei Anton Heiller und Michael Radulescu. Er setzte das Studium der Musikwissenschaft an der Universität Salzburg fort und promovierte 1990 zum Doktor der Philosophie.

    1982 wurde er zum Domorganist am Mariendom von Linz ernannt. Es folgten Lehraufträge für Orgelimprovisation an der Universität für Musik »Mozarteum« (1990–2003) in Salzburg und eine Gastprofessur für Orgelimprovisation an der Universität für Musik in Graz (1995–1999).

    Er leitet seit 1992 das Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese Linz  und ist seit 2003 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien für die Orgelforschung zuständig. Konzerte, Seminare und Kurse in Orgelimprovisation, wissenschaftliche Publikationen runden seine Tätigkeit ab

    In den Jahren 2003 bis 2017 leitete er als Präsident des Österreichischen Orgelforums die Geschicke dieses Vereins. Für viele Symposien und Veröffentichtungen des Orgelforum-Heftes dieser Zeit zeichnet er verantwortlich. Als Ehrenpräsident und Vorstandsmitglied des ÖOF ist er weiterhin für die Symposien zuständig.

     

  • Wolfgang Karner

    Wolfgang Karner wurde 1961 in Haderswörth / NÖ geboren. Schon sehr früh erhielt er Klavierunterricht. 1971 wurde er Mitglied der Wiener Sängerknaben. Später studierte er Querflöte an der Wiener Musikhochschule bei Hans Resnicek und Wolfgang Schulz. Daneben interessierte er sich für Klavierkorrepetition, mittelalterliche Musik und Jazz.

    1983 begann er eine Orgelbauerlehre bei Helmut Allgäuer, welche er 1987 abschloss. Danach arbeitete er bei genannter Firma und bei G.A.C de Graf in Spanien. 1993 machte er die Meisterprüfung und meldete sein eigenes Gewerbe an.

    Seitdem beschäftigt er sich vorwiegend mit der Restaurierung historischer Orgeln. Ein vielbeachteter Orgelneubau in der Evangelischen Christuskirche Wien-Favoriten wurde 2007 von ihm fertig gestellt.

    Seit 2013  Vorstandsmitglied des Österreichischen Orgelforums.

  • Michael Kitzinger

    1958 in Baden geboren; ab 1976 Studium an der Hochschule (heute Universität) für Musik und darstellende Kunst in Wien:
    Orgel (Konzertfach) bei Michael Radulescu, außerdem Tonsatz (Thomas Christian David) und Cembalo (Isolde Ahlgrimm). 1984 Diplom in Orgel mit Auszeichnung.

    1984 bis 1998 Domorganist in St. Pölten.

    Preisträger Internationaler Wettbewerbe (1981 Paul-Hofhaimer-Wettbewerb Innsbruck, 1988 Gewinner des  Improvisations-wettbewerbes beim Flandern Festival in Brugge/Belgien).

    Zahlreiche Konzerte sowie Rundfunk-, TV- und CD-Aufnahmen als Solist und als Continuospieler in vielen Ländern Europas. Juror bei diversen Wettbewerben.

    Seit Studienzeiten Beschäftigung mit Orgelbau (u.a. Praktika bei Orgelbauern in Österreich und Deutschland); Sachverständiger bei diversen Orgelneubauten und -restaurierungen.

    Nach jahrelanger intensiver Beschäftigung mit Grafik und Design und einer Ausbildung am Designzentrum Pöchlarn teilweiser Berufswechsel – seit 1997 Mitglied von Design Austria (DA), 1998 Aufgabe der Domorganistenstelle und Rückzug von der Konzerttätigkeit.

    Seitdem (neben der Lehrtätigkeit als Musiker) als Grafikdesigner selbständig.

    Seit 2004 betreut er als Designer auch sämtliche Publikationen und aktuell den Internetauftritt des Orgelforums.

    Die Erfahrungen im Orgelbau und die Arbeit als Designer ergeben eine ideale Synergie bei der Gestaltung von Orgelprospekten. Angestrebt wird dabei eine neue, eigenständige und zeitgemäße Formensprache, die technische und akustische Erfordernisse berücksichtigt. Ein erstes, ungewöhnliches Projekt wurde 2006 eingeweiht: der neue »Klangwürfel« in der Pfarrkirche Matzleinsdorf bei Melk (NÖ).
    2007 wurde der »Klangwürfel« mit der Nominierung zum »Adolf Loos Staatspreis Design« ausgezeichnet.

     

    Lehrtätigkeit:

    Seit 1991 Lehrer für Künstlerisches und Liturgisches Orgelspiel und Orgelbaukunde am Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten.

    Seit 1990 Lehrbeauftragter für »Generalbass« an der  Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (heute Universität), 1993–2007: instrumentales Nebenfach Orgel, 1997–1999: Orgel und Improvisation (Orgel Konzertfach und Hauptfach Kirchenmusik, Assistenz Klasse Alfred Mitterhofer).

    Seit 2011 Senior Lecturer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (»Generalbass« am Institut für Musikleitung).

     

    Mitglied des Österreichischen Orgelforums seit 1977, im Vorstand seit 1994.

     

     

    > www.kitzinger.at

     

  • Gerhard Rehor

    Mitglied im Orgelforum seit 1985, Vorstandsmitglied seit 2013.

    Studium Orgel Konzertfach bei P. Planyavsky und Betriebswirtschaft,
    Organist an der Kaasgrabenkirche in Wien 19.

    Langjähriger Obmann des Vereins Wiener Orgelkonzerte. Bankfachmann, moderiert im Orgelforum die Begegnungen zwischen Orgelbaumeistern und Orgelreferenten der Diözesen.

  • Martin Wadsack

    Martin Wadsack, geb. 1987 in Wien, Studium am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien (Orgel bei DDr. Wolfgang Reisinger) und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Kirchenmusik, Konzertfach Orgel, Instrumentalpädagogik Orgel, u.a. bei Peter Planyavsky und Erwin Ortner).

    Seit Jugendtagen intensives Engagement in der Kirchenmusik als Organist, Komponist und Chorleiter, seit September 2015 Stiftskapellmeister und Stiftsorganist an der Benediktinerabtei Altenburg/Niederösterreich und als solcher Leiter der Altenburger Sängerknaben.

    Wissenschaftliche Tätigkeit als Verfasser mehrerer umfangreicher Arbeiten und Dokumentationen über Wiener Orgelgeschichte und -bestand.